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| 19-07-11 |
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Wer zum Thema Diabetes und Herz forscht und die beste Idee hat, wird mit 20.000 Euro unterstützt |
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| Innovationen brauchen den Forschergeist junger Wissenschaftler, die mit Empathie Projekte auf den Weg bringen. Deshalb verleiht die Stiftung »Der herzkranke Diabetiker« (DHD) in der Deutschen Diabetes-Stiftung seit zwei Jahren ein Stipendium für Nachwuchswissenschaftler, die ihre Forschung dem Problemfeld Diabetes mellitus, Herz und Gefäße widmen. Das Stipendium ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Auswahl des/ der Stipendiaten ist nicht an eine spezielle Fachdisziplin gebunden. Allerdings muss das Ziel, mit der Forschungsidee zur Optimierung der Versorgung von herzkranken Diabetikern beitragen zu wollen, erfüllt sein. Denn die Stiftung DHD verfolgt die Strategie, Probleme am Herz- und Gefäßsystem bei Menschen mit Diabetes zu vermeiden, hinauszuzögern bzw. zu reduzieren.
„Die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs ist Anliegen der Stiftung DHD, weil das Interesse zu diesem wichtigen Themenfeld zu forschen, geweckt und erhalten werden muss“, sagt der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe aus Bad Oeynhausen. Langfristig gesehen können mit der Förderung von aktuell noch jungen Wissenschaftlern neue Erkenntnisse und Therapiekonzepte implementiert werden. Nicht selten seien die Forschungsideen des Nachwuchses brillant, doch die Umsetzung des Vorhabens scheitert dann an fehlenden Finanzmitteln, erklärt der Endokrinologe Tschöpe. Und die Stiftung DHD will herausragende Projekte hoch motivierter Forscher mit dem Stipendium unterstützen, sie kann zumindest eine erste „Anschubfinanzierung“ leisten.
Für das Forschungsstipendium bewerben können sich junge Wissenschaftler, die zum Zeitpunkt der Einreichung ihres geplanten Projekts das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die eingereichten Arbeiten müssen einen wissenschaftlichen Ansatz aufweisen und mit den Zielen der Stiftung DHD vereinbar sein. In den vergangenen Jahren wurden Projekte aus der Grundlagenforschung, dem klinischen und versorgungsmedizinischen Bereich eingereicht. 2009 ging das Stipendium an die Kardiochirurgin Bettina Wiegmann von der Medizinischen Hochschule Hannover, die verschiedene Bypassmaterialien hinsichtlich ihrer Eignung und die vaskulär oxidative Balance bei Typ-2-Diabetikern mit koronarer Herzkrankheit (KHK) im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Diabetes untersucht. Das Stipendium 2010 hat die Biologin Ariane Melchior-Becker vom Universitätsklinikum in Essen erhalten. Sie überprüft den potentiellen Nutzen von Biglykan zum Schutz vor Atherosklerose und Insulinresistenz.
2011 wird das Forschungsstipendium dank einer Spende von Astra Zeneca/ Bristol Myers Squibb erneut vergeben. Die Bewerbung muss bis zum 01. September 2011 bei der Stiftung DHD eingegangen sein. Die Anträge sind schriftlich einzureichen bei: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe, Vorsitzender der Stiftung DHD, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Georgstraße 11, 32545 Bad Oeynhausen
Die Stipendiaten werden von dem Kuratorium und dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung DHD unter allen Bewerbern durch ein Mehrheitsvotum ausgewählt und schriftlich informiert. Weitere Informationen unter www.stiftung-dhd.de oder info@ich-will-keinen-spamstiftung-dhd.de
Quelle: IDW/ Stiftung DHD |
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| 09-09-10 |
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Während andernorts Versorgungsverträge mit gesetzlichen Kostenträgern aufgekündigt werden, beugt sich die DAK nicht diesem Trend. |
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Professor Wolfgang Motz (vor der Leinwand) bei der Pressekonferenz zur Kooperation mit der DAK am 03. September am Timmendorfer Strand. Der Kardiologe ist auch Direktor vom Herz- und Diabeteszentrum Mecklenburg-Vorpommern in Karlsburg, dem Pendant zum Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen, das von Professor Diethelm Tschöpe als Endokrinologen geleitet wird. Foto: Curschmann Klinik
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Die Krankenkasse will mit gutem Beispiel vorangehen und hat jetzt mit der Curschmann Klinik (Timmendorfer Strand) einen Kooperationsvertrag geschlossen, um den Versicherten im Norden eine bessere medizinische Versorgung zu ermöglichen. „Wir brauchen keine Schmalspur-Angebote, sondern leistungsstarke Partner mit hohen Qualitätsansprüchen, was in der Curschmann Klinik gewährleistet wird“, begründet Bundes-DAK-Chef Professor Herbert Rebscher das neue Bündnis. Als Rehabilitationseinrichtung erfülle die Klinik sämtliche Kriterien, die vor dem Hintergrund der Zunahme von Patienten, die gleichzeitig an Herz und Diabetes erkrankt sind, für eine optimale Behandlung notwendig sind. In der Region Schleswig-Holstein sind aktuell 150.000 Menschen allein vom Typ 2 Diabetes betroffen und die Anzahl wächst. „Mit dem neuen Therapieprogramm sollen die Gesundheitsrisiken der chronisch Erkrankten gesenkt und die Prognose der Betroffenen verbessert werden“, erklärt Professor Wolfgang Motz als ärztlicher Direktor der Curschmann Klinik (Timmendorfer Strand). Hier arbeiten Kardiologen und Diabetologen mit Psychologen, Physiotherapeuten und Ernährungsexperten eng zusammen. Man lege Wert auf eine alltagsnahe Beratung und biete außer der interdisziplinär orientierten Behandlung auch Stressbewältigungsseminare und eine Vielfalt sportlicher Möglichkeiten an.
Ausgangspunkt der Kooperation ist das „AHB-Zertifikat für herzkranke Diabetiker“, das 2007 von Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker) und DGPR (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz- Kreislauferkrankungen) entwickelt wurde. Die Curschmann Klinik hat bundesweit als erste Einrichtung dieses Zertifikat erhalten. „Das Engagement auf beiden Seiten ist zu würdigen“, sagt Professor Diethelm Tschöpe als Vorsitzender der Stiftung DHD (Bad Oeynhausen). Zwar wisse man schon seit geraumer Zeit, dass Diabetes eine Erkrankung ist, die eng mit der Gefäßgesundheit verknüpft ist, „dennoch dauert es noch viel zu lange, bis diese Erkenntnis auch in der Praxis umsetzt wird“. Die Zusammenarbeit sei deshalb ein richtiger Schritt zur Optimierung der Versorgungsstruktur für betroffene Patienten. Künftig sollen 300 DAK-Versicherte über die mit der AHB-Klinik getroffene Vereinbarung betreut werden, inklusive der Evaluation von Behandlungsergebnissen innerhalb eines Zeitraumes von bis zu drei Jahren. Die Verantwortlichen von DAK und Curschmann Klinik seien aber offen, dass die Kooperation danach verlängert wird oder weitere Vertragspartner dazukommen.
Eines zeigen diese Kooperation und die Zunahme der AHB-zertifizierten Reha-Kliniken aber auch: Anders als noch in vielen Bereichen der Akutversorgung scheint man in der Nachsorge längst verstanden zu haben, dass die Prognose herzkranker Diabetiker nur verbessert werden kann, wenn Stoffwechsel- und Gefäßmediziner Hand in Hand agieren. By: Katrin Hertrampf |
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| 15-08-10 |
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Die Zahl der kardiologischen REHA-Kliniken, die ihre Behandlungsqualität mit dem „AHB-Zertifikat für herzkranke Diabetiker“ nachweisen, wächst. Gut 20 Einrichtungen bundesweit haben mittlerweile das Qualitätssiegel der Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker) und der DGPR (Deutsche Gesellschaft für ... |
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| Die Zahl der kardiologischen REHA-Kliniken, die ihre Behandlungsqualität mit dem „AHB-Zertifikat für herzkranke Diabetiker“ nachweisen, wächst. Gut 20 Einrichtungen bundesweit haben mittlerweile das Qualitätssiegel der Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker) und der DGPR (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation e.V.) erhalten. „Dieser Trend ist positiv zu bewerten“ sagt der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe vom Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen. Nicht nur im Bereich der Akutversorgung, also vor, während und nach der Herz-OP müssen stoffwechselmedizinische Belange berücksichtigt werden, sondern auch beim anschließenden Aufenthalt in der Rehabilitation. Denn Vorsorge beginnt schon in der Nachsorge, deshalb müssen Blutzucker, Blutdruck und Blutfette auch dort zielwertgerecht eingestellt werden. Sonst steigt die Gefahr, dass nach einem Infarkt das nächste Gefäßereignis droht.
Patienten und Ärzte sollten also bei der Wahl der Anschlussheilbehandlung durchaus kritisch sein und die Angebote genau prüfen. Spezialisierte Einrichtungen, die für die Behandlung von herzkranken Patienten mit Stoffwechselproblematik geeignet sind, finden sich von Nord bis Süd, von West bis Ost, in allen Bundesländern. Das Besondere in Kliniken mit dem „AHB-Zertifikat für herzkranke Diabetiker“ ist, dass Patienten durch Kardiologen und Diabetologen in einem interdisziplinären Team behandelt werden „Die Einrichtungen erfüllen neben den strukturellen Kriterien auch die Anforderungen an die Prozess- und Ergebnisqualität. Die Therapiestandards werden leitlinienkonform umgesetzt“, erklärt Tschöpe.
Nähere Details und Informationen zu den zertifizierten REHA-Kliniken können über die Stiftung DHD und die DGPR angefordert werden, unter info@ich-will-keinen-spamstiftung-dhd.de oder info@ich-will-keinen-spamdgpr.de By: Katrin Hertrampf |
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| 06-07-10 |
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Wer clever ist und die Möglichkeit hat, nutzt noch bis zum 10. Juli 2010 die Gelegenheit, beim Aktionsparcours im Einkaufcenter Werre-Park Bad Oeynhausen vorbei zu schauen und mit Gesundheit zu gewinnen. Denn gewinnen man kann nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch wertvolle Sachpreise und zudem ... |
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Das begehbare Herz ist ein Glanzlicht während der Ge- sundheitswoche im Werre-Park (3,50 Meter der Umfang, 4,50 Meter die Höhe, 600 Kilogramm Gewicht; zur Ver- fügung gestellt von KUKM GmbH-Begehbare Organe Weimar), Foto: Armin Kühn
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Hinter der Aktion steht die IPO (International Prevention Organization), die der Kampagne mit „Gesundheit in Deutschland“ einen Namen gibt und damit erfolgreich durch die Lande zieht. Darunter sind Städte wie Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig oder München. Die IPO will vor allem Aufklärung voran bringen, Kompetenzen bündeln und Netzwerke schaffen an Gesundheitsstandorten mit exzellentem fachlichen Know-How. Und Ostwestfalen ist eine solche Region, der Werre-Park in Bad Oeynhausen die Austragungsstätte. Hier gibt es in diesen Tagen einiges zu erleben: Ob Venen- oder Fußdruckmessung, Bestimmung von Blutzucker und Blutdruck, Seh- und Hörtest oder Training von Balance, Feinmotorik und Geschicklichkeit, Bewegungs- und Ernährungstipps oder die Themen Mundgesundheit und gesunder Schlaf – von A bis Z wird alles geboten. Ein Highlight ist das begehbare Herz von gigantischer Größe mit Geräusch und Vibration, das schon am ersten Tag bei den Besuchern für Interesse und Erstaunen sorgte.
„Wir sind froh, dass zahlreiche Partner -auch über die lokalen Grenzen hinaus- bei dieser Aktion mitmachen und die Gesundheitswoche trotz sommerlichen Temperaturen schon beim Start in der Bevölkerung so hohen Zuspruch findet“, sagten Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe (Schirmherr der Veranstaltung) und Benno Leidisch (Verantwortlicher der IPO) am Eröffnungstag. Der Endokrinologe Tschöpe ist auch ärztlicher Direktor des Herz- und Diabeteszentrums NRW (HDZ NRW) und Vorsitzender der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD). „Wir bieten vor Ort z.B. die Erfassung des Diabetesrisikos mittels FINDRISK von der Mutterstiftung DDS an und hoffen, dass viele Menschen erreicht werden, bei denen im Idealfall Risiken ausgeschlossen werden können. Ziel ist es, auf das Thema Diabetes aufmerksam zu machen und die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, wie sich die Folgen für Herz, Kreislauf und Gefäße vermeiden lassen“, erklärte Professor Tschöpe.
Die Chancen, dass man viele Menschen mit dem FindRisk erreicht und über Risiken informiert, stehen gut. Der Werre-Park liegt zwar im ländlichen Ostwestfalen, hat aber ein großes, überregionales Einzugsgebiet und ist stark frequentiert. Das Center-Management erwartet täglich bis zu 30.000 Besucher.
» Veranstaltungs-Flyer Werre-Park (PDF-Datei 550kB) |
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| 08-06-10 |
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„Mehr Schritte für Ihre Stadt: Bewegen Sie sich mit!“ – Unter diesem Motto startete im März 2010 ein Städtewettbewerb bei den Diabetes-Aktionstagen „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“. |
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Zahlreiche Besucher verfolgen Johann Lafer, der in Erfurt im Rahmen der Aktion „Gesünder unter 7" kocht. Foto: Claus Schunk
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Menschen mit Diabetes können ihre Blutzuckerwerte durch Bewegung stark verbessern, alle anderen können sich durch körperliche Aktivität vor Diabetes schützen. Bereits regelmäßiges Gehen ist ein wirksames Ausdauertraining. So hat sich „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ das Ziel gesetzt, Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren. Die Besucher können sich am Aktionsstand einen Schrittzähler abholen, um sofort ihre Schritte zu zählen und damit gleichzeitig am Städtewettbewerb teilzunehmen: In allen vier Städten in denen die Diabetes-Aktion dieses Jahr Station macht, werden Schritte gezählt. Am Jahresende wird festgestellt, welche Stadt sich am meisten bewegt hat.
In Braunschweig (18./19. März 2010) und Erfurt (29./30. April 2010) haben sich bereits zahlreiche Besucher an der Aktion beteiligt. An beiden Tagen zählten die Bürger ihre Schritte – am jeweiligen Donnerstag sogar in prominenter Begleitung: Zusammen mit Starkoch Johann Lafer und dem zweifachen deutschen Meister im 200m-Sprint Daniel Schnelting ging es auf einen 3.000-Schritte Rundkurs durch den Museums-Park in Braunschweig bzw. Thüringen-Park in Erfurt.
Damit unterstützt „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ die Kampagne „Bewegung und Gesundheit“ des Bundesministeriums für Gesundheit. Während in Braunschweig insgesamt 183.158 Schritte gesammelt wurden, konnte Erfurt mit stolzen 390.518 Schritten den vorläufig ersten Platz belegen. Es bleibt also spannend: Die Messlatte für die Bürger in Frankfurt liegt hoch, wenn „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ am 19. und 20. August 2010 in Sulzbach im Main-Taunus Zentrum Station machen wird. Welche Stadt wie viele Schritte macht, können Sie unter www.gesuender-unter-7.de verfolgen.
Natürlich nutzten wieder viele Besucher die Gelegenheit, ihr persönliches Diabetesrisiko am Aktionsstand von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ testen zu lassen. Passend zur Jahreszeit präsentierte Starkoch Johann Lafer in seiner Kochshow gesunde und einfache Rezepte mit saisonalen Zutaten. Unterstützt wurde er dabei wieder vom zweifachen deutschen Meister im 200m-Sprint Daniel Schnelting, der selbst Diabetiker ist.
» Video zur Aktion bei Youtube |
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| 08-04-10 |
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Bad Oeynhausen – Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat große Lücken beim Thema Herzinfarkt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 2.000 Personen und 505 Patienten mit Diabetes mellitus durch das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit Nordrhein-Westfalen und die Stiftu... |
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| Zwar wusste laut Studie jeder Zweite in NRW, dass Rauchen, Übergewicht und Stress das Infarktrisiko erhöhen, aber gerade einmal 26 Prozent nannten Bluthochdruck, elf Prozent Fettstoffwechselstörung und fünf Prozent Diabetes als Risikofaktoren.
„So dramatisch haben wir die Defizite nicht erwartet“, sagt Diethelm Tschöpe, Ärztlicher Direktor am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen. Das fehlende Bewusstsein selbst bei den wichtigsten Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und hohe Fettwerte sei erschreckend.
Weniger als ein Fünftel der Befragten wusste der Studie zufolge, dass bei Diabetes das Infarktrisiko genauso hoch ist wie beim Nichtdiabetiker nach einem durchlebten Herzinfarkt. Und nur die Hälfte aller Befragten konnte typische Infarktsymptome wie Luftnot, Enge in der Brust und Schmerzen im Oberarm benennen.
Der Gruppe von Diabetikern waren diese Anzeichen noch weniger bekannt, so die Studie. „Wenngleich das Krankheitsbewusstsein bei Menschen mit Diabetes höher als in der Allgemeinbevölkerung ist, von den Betroffenen wurden entscheidende Parameter bei Faktoren, die man beeinflussen kann, zuletzt genannt“, so Tschöpe.
Deshalb fordert er eine deutlich bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Dabei müsse es neben der Sprache, die der medizinische Laie versteht, auch um die richtige Akzentsetzung in der Patientenaufklärung gehen.
Quelle: © hil/aerzteblatt.de |
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| 07-04-10 |
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Zuckerkranke tragen ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten. Zum Schrecken von Fachärzten wissen Betroffene darüber aber selten Bescheid. |
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| Nur jeder Fünfte weiß, dass eine Diabeteserkrankung mit einem stark erhöhten Infarktrisiko einhergeht. Über dieses Umfrageergebnis berichteten am Donnerstag die Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum und das Herz- und Diabeteszentrum (HDZ) Nordrhein-Westfalen. Befragt wurden 2000 Personen aus NRW und zusätzlich 505 Patienten mit Diabetes mellitus.
Unabhängig von Sozialstatus, Herkunft oder Diabeteserkrankung sei das Wissensniveau insgesamt „sehr niedrig“ gewesen, teilten die Verantwortlichen mit. „So dramatisch haben wir die Defizite nicht erwartet“, sagte Diethelm Tschöpe, ärztlicher Direktor am HDZ. Krankheiten des Herz-, Kreislauf- und Gefäßsystems seien die häufigsten Todesursachen von Diabetespatienten.
Rauchen und Übergewicht eher als Gefahren eingestuft
Von den abgefragten Risikofaktoren für Infarkte sei Diabetes am seltensten angeführt worden – nur fünf Prozent der Studienteilnehmer hätten das Krankheitsbild als Gefahr für das Herz eingestuft. Die Hälfte der Befragten sah Rauchen und Übergewicht als mögliche Ursachen für Herzprobleme an, 40 Prozent nannten Stress eine Gefahr. Seltener stuften die Probanden auch Bluthochdruck (26 Prozent der Befragten) und Fettstoffwechselstörungen (11,5 Prozent) als riskante Einflüsse ein.
Dem Bericht zufolge konnte jeder zweite Studienteilnehmer typische Anzeichen für einen Infarkt wie Angina pectoris, Luftnot, Engegefühl in der Brust oder Schmerzen im Oberarm benennen. Den Diabetikern seien diese Anzeichen allerdings weniger bekannt gewesen als den übrigen Befragten. Im Rahmen der Studie hätten jedoch fast drei Viertel der Diabetiker erklärt, dass sie schon mindestens einmal an einer Diabetesschulung teilgenommen haben.
Verantwortlich für die Studie zeichnen das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit Nordrhein-Westfalen und die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“. Angesichts der Studienergebnisse fordern sie eine verbesserte Kommunikation zwischen Arzt und Patient in einer Sprache, die auch der Laie versteht. Als vorbeugende Maßnahmen gegen Herzkrankheiten nennen die Studienautoren eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie die Kontrolle von Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerten.
Quelle: FOCUS / wm |
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