DHD-Förderpreis 2009 geht an Tübinger KardiologenDen 10. Förderpreis der Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker) hat im Dezember der Kardiologe Tobias Geisler aus Tübingen erhalten.
Der mit 10.000 EURO dotierte Preis wird für herausragende Forschung an der Schnittstelle von Stoffwechsel- und Gefäßmedizin verliehen. „Mit seiner Arbeit leistet Geisler einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Prognose bei herzkranken Diabetikern“, sagt der Stiftungsvorsitzende Professor Diethelm Tschöpe vom Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen. Tschöpe, der auch ärztlicher Direktor der Universitätsklinik ist, erklärte zu Beginn der Preisverleihung in Berlin: „Tobias Geisler ist ein exzellenter Wissenschaftler und würdevoller Laureat, der mit 34 Jahren bereits auf eine eindrucksvolle Karriere blicken kann. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Thrombozytenfunktion bei kardiovaskulären Risikopatienten, Pharmakogenetik und interventionelle Kardiologie. Geisler erhielt dafür schon einige Auszeichnungen (Award of the German Heart Foundation, Award of the Atherothrombosis Grant of the Society of Cardiology). Seit August ist der Kardiologe nun am Royal Brompton Hospital in London tätig“. [mehr] Bisherige FörderpreisträgerDer 10. Förderpreis der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" wurde dem Kardiologen Dr. Tobias Geisler, Universitätsklinkum Tübingen für seine Arbeit mit dem Titel "Impact of inflammatory state and metabolic control on responsiveness to dual antiplatelet therapy in type II diabetics with symptomatic coronary artery disease" verliehen.
Den 9. Förderpreisträger der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" wurde der Heidelberger Kardiologe Dr. Martin Andrassy für seine Arbeit "Die Rolle von HMGB1 im Post-Myokard-Infarktremodelling und Diabetes".
Den 8. Förderpreis der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" 2007 nahm die Forschergruppe um Prof. Dr. Johann Bauersachs (Würzburg) für seine Arbeit mit dem Titel: "Endothelial nitric oxide synthase uncoupling impairs endothelial progentor cell mobilization and function in diabetes" entgegen.
Erstmals wurde der Förderpreis der Stiftung für ein Versorgungs-Forschungsprojekt vergeben: DiSko bzw. "Wie Diabetiker zum Sport kommen" – ein Schulungsmodell für mehr körperliche Aktivität im Diabetes-Alltag. Der Vorsitzende der Initiativgruppe Diabetes und Sport e.V., Dr. Peter Zimmer, nahm den mit 10.000 Euro dotierten Preis - gemeinsam mit der Studienleiterin Dr. Monika Siegrist entgegen.
Mit einer grundlagenwissenschaftlichen Arbeit zur Rolle von endothelialen Progenitorzellen im atherosklerotischen Geschehen gewann Dr. Nikos Werner aus der Arbeitsgruppe von Prof. Nickenig (Universitätsklinikum Bonn) den 6. Förderpreis der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" (DHD) in der DDS.
Im Rahmen seiner Arbeit zur signalkettenabhängigen Steuerung konnte Dr. Florian Seeger aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dimmeler und Prof. Zeiher an der Goethe-Universitätsklinik in Frankfurt ein umgekehrtes Verhältnis zwischen Zellzahl und Aktivierung der p38-MAP-Kinase nachweisen.
Einfluß des Diabetes mellitus auf die hospitale und 1-Jahres-Mortalität des ST- und Non-ST-Hebungs-Myokard-Infarktes in klinischer Praxis in den Jahren 2000-2002 Ergebnisse des ACOS-Registers von Anselm K. Gitt für die ACOS Studien-Gruppe.
Wirkung einer akuten Hyperglykämie und eines Diabetes mellitus auf die späte ischämische Präkonditionierung am Kaninchenherzen von Dirk Ebel
Elevated levels of acute phase proteins and plasminogen activator inhibitor-1 predict the development of type 2 diabetes mellitus. The Insulin Resistance Atherosclerosis Study (IRAS) Andreas Festa, Ralph D’Agostino Jr, Russell P Tracy, Steven M Haffner
Antidiabetisch wirksame und natürlich vorkommende PPARy-Aktivatoren hemmen die T-Zellaktivierung und die endotheliale Freisetzung T-Zell-spezifischer Chemokine von Dr. med. Nikolaus Marx |



